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Sonntag, 20. Oktober 2013

Schokoladen-Kosmee


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Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus)

In den beiden letzten Beiträgen – Zitronenfalter und Holzbiene – habe ich über meinen gestrigen Streifzug durch Schrebergärten in den Herrensohrer Wiesen an der Sulzbachtalaue in Dudweiler berichtet (05. September 2013). Dabei habe ich auch erzählt, dass sich die Holzbienen (Xylocopa violacea) genau an der Stelle tummelten, wo ich vor zwei Wochen das Taubenschwänzchen fotografieren konnte.

Gestern war der Besitzer des Gartens anwesend, an dem ich die tollen Fotos machen konnte. Ich habe mich mit ihm über Taubenschwänzen und Holzbienen unterhalten und über seinen wunderschönen Garten. Voller Stolz machte er mich auf die Blume aufmerksam, die den aktuellen Beitrag ziert, und er teilte mir mit, dass sie „Schokoladenblume“ heißt.

Ich habe bei Wikipedia nachgeforscht und erfahren, dass es sich genau genommen um eine Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) handelt.
Die Schokoladen-Kosmee wird zwar gelegentlich auch als „Schokoladenblume“ bezeichnet, sie ist aber nicht identisch mit der eigentlichen Schokoladenblume (Berlandiera lyrata).
Bemerkenswert finde ich folgende Passage aus Wikipedia: „Die Pflanzen können keine Samen produzieren, sondern pflanzen sich durch fleischige Wurzelknollen fort. Diese stammen weltweit von einem einzigen noch überlebenden Klon, der durch vegetative Vermehrung reproduziert wird.“
Interessant ist auch der Ursprung des Namens: „Ihr Duft, der an Zartbitterschokoladenaroma erinnert, entfaltet sich bei warmem Sommerwetter in den späten Nachmittagsstunden.“ Ich habe leider nix gerochen, vermutlich weil ich in den frühen Nachmittagsstunden dort war.

Diese hübsche Blume widme ich der Autorin Patricia Koelle, deren Roman „Das Meer in deinem Namen“ erfreulicherweise seinen Platz unter den Top 100 der eBook-Bestsellerliste behaupten kann. Blumen-, Pflanzen- und Gartenfreunde – aber nicht nur diese – werden an diesem wundervollen Roman ihre Freude haben.

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Patricia Koelle: Die eine, große Geschichte. RomanPatricia Koelle
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Roman

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Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus)
05. September 2013, Schrebergarten in den Herrensohrer Wiesen an der Sulzbachtalaue in Dudweiler

Donnerstag, 15. August 2013

Schnee-Heide


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Blumen - Fotos - Blumenfotos - Schnee-Heide
Schnee-Heide – Blüten – Blütenpflanzen – Frühblüher – Frühlingsboten – Erica carnea – Heidekrautgewächse – Februar

Schnee-Heide
Erica carnea


Das Foto zeigt die erste voll blühende Pflanze, die mir in diesem Jahr begegnet ist – und zwar am 20. Februar 2010 im Garten des St.-Josef-Krankenhauses in Dudweiler.

Wenn meine Recherche richtig ist, dann handelt es sich hier um die Schnee-Heide (lat. Erica carnea), ein Heidekrautgewächs. In Heiko Bellmann „Der große Kosmos Pflanzenführer“ (Stuttgart, Franck-Kosmos Verlags-GmbH, 2007) ist die Schnee-Heide auf Seite 23 rechts oben beschrieben, in Wilfried Stichmann „Der große Kosmos-Naturführer. Tiere und Pflanzen“ (Stuttgart, Franck-Kosmos Verlags-GmbH, 2005) auf Seite 534, Nr. 2. Anhand der dortigen Abbildungen, insbesondere bei Bellmann, habe ich eigentlich wenig Zweifel an der Zuordnung. Sollte ich mich dennoch geirrt haben, bin ich für jede Richtigstellung dankbar.

Bellmann beschreibt die Schnee-Heide als „Nur bis 25 cm hoher, kriechender immergrüner Zwergstrauch mit niedrigliegenden dünnen Zweigen“. Genau so sah die Pflanze auch aus. Als Blütezeit wird März bis Juni angegeben. Der Name rührt daher, dass die Blüten oft schon vor der Schneeschmelze erscheinen. Demnach wäre eine Blüte Mitte Februar nicht verwunderlich. Das Verbreitungsgebiet befindet sich wohl vorwiegend in den Alpen „In den Kalkalpen in Kiefernwäldern und im Krummholzgürtel; mit den Alpenflüssen abwärts bis in die Wälder des Alpenvorlandes“ (Stichmann, S. 534). Da diese Art auch als sehr beliebte Gartenpflanze beschrieben wird, hat sie den Weg wohl auch ins Saarland geschafft.

Nun bin ich gespannt, welche Pflanze mich als Nächste mit winterlich früher Blütenpracht erfreuen wird. Als Pflanzenlaie kommt mir natürlich das Schneeglöckchen in den Sinn. Mit Krokussen rechne ich erst ein wenig später. Womöglich kommt es aber auch ganz anders. Ich werde auf jeden Fall die Augen aufhalten; und da für die kommende Woche deutlich ansteigende Temperaturen (über 10 Grad) vorhergesagt werden, dürften sich wohl bald schon die nächsten Blüten hervorwagen.

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