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Sonntag, 29. September 2013

Grau


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Regentropfen - Regenwetter

Stichwörter: Grau, grauenhaft, Fotografie, Fotos, Wetter, Saarland, Saarlandwetter, Sonnenstunden, Temperatur, Niederschläge, Sonnenschein, Januar, Februar, März, April, Mai, 2013, Deutscher Wetterdienst

Grau, grau, grau, grau … grauenhaft

Nein, dieses Foto ist kein Meisterwerk. Dass ich es trotzdem zeige, hat einen Grund: Es passt hervorragend zum diesjährigen Wetter. Und von diesem Wetter kann man nur eines sagen: grau, grau, grau, grau … grauenhaft!

Es ist einfach unsäglich, was uns das Wetter in diesem Jahr im Saarland zugemutet hat.

Dazu ein paar statistische Daten des Deutschen Wetterdienstes.

Im Januar war das Saarland gemeinsam mit Rheinland-Pfalz das sonnenscheinärmste Bundesland. Im langjährigen Mittel verzeichnet das Saarland im Januar 40 Sonnenstunden. In diesem Jahr waren es sage und schreibe 17! Das sind gerade mal 42,5 Prozent des Üblichen.

Im Februar hielt das Saarland den alleinigen Negativrekord, es war das sonnenscheinärmste Bundesland überhaupt. Man höre und staune: Normalerweise verzeichnet das Saarland im Februar 76 Sonnenstunden – in diesem Jahr waren es nur 29 (das entspricht 38,2 Prozent des Üblichen).

Im März lag die Zahl der Sonnenscheinstunden – man mag es kaum glauben – mit 119 Stunden mal über dem langjährigen Mittel von 114 Stunden (das ist ein Mini-Plus von 4,4 Prozent). Dafür war das Saarland im März das niederschlagsreichste Bundesland.

Im April war das Saarland wieder das niederschlagsreichste Bundesland und mit 147 Sonnenstunden wurde das langjährige Mittel von 155 Stunden wieder unterboten (es fehlten 5,2 Prozent).

Im Mai war das Saarland das zweitkälteste und das zweitnasseste Bundesland. Und als ob das nicht schon genug der Zumutung wäre, gab es auch nur 115 Sonnenstunden. Durchschnittlich sind es im Mai 199 Stunden – es fehlten also 42,2 Prozent.

Wenn man die Ist- und die Soll-Werte über die fünf Monate addiert, kommt man zu dem Ergebnis: Von Januar bis Mai kann man im Saarland im Mittel 584 Sonnenstunden erwarten. In diesem Jahr waren es aber gerade mal 427 Stunden. Das sind lediglich 73,1 Prozent des langjährigen Mittelwerts.

Grau, grau, grau, grau, … grauenhaft!

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Freitag, 9. August 2013

Maispaziergang


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Fotografischer Maispaziergang über die Sulzbachtalaue in Dudweiler

→ Hier gibt es die Fotogalerie

Über meinen gestrigen Spaziergang – 02. Mai 2013 – über die Sulzbachtalaue in Dudweiler habe ich ja bereits berichtet. Dabei habe ich mich auf den Graureiher konzentriert, der der absolute Topstar des Spaziergangs war.

Nun will ich aber doch zeigen, dass der Spaziergang weit mehr erbracht hat als nur wunderschöne Reiherfotos. Dabei beschränke ich mich auf Tierfotos und lasse die zahlreichen Pflanzenfotos außer Acht.

Wie die kleine Fotogalerie zeigt, konnte ich – neben dem Graureiher – gestern folgende Tiere fotografieren:

Am Teich im Wiesengrund entdeckte ich die Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula). Sie ist übrigens die allererste Libelle des Geburtsjahrgangs 2013, die mir begegnet ist. Die Winterlibellen, denen ich schon mehrfach in diesem Jahr begegnet bin, stammen alle noch aus dem letzten Jahr.

Das Froschfoto entstand ebenfalls am Teich im Wiesengrund.

Alle anderen Fotos entstanden unmittelbar auf der Sulzbachtalaue.

Zum Marienkäfer bedarf es keines Kommentars - stattdessen gebe ich hier mal einen → Lese-Tipp.

Auf Löwenzahnblüten tummelten sich Bienen
und Käfer – und die Fotos zeigen sehr schön, wie Blütenbestäubung funktioniert. Mein Blick in Parey's Buch der Insekten sagt: Der Käfer ist höchstwahrscheinlich ein Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta).

Die beiden Schmetterlinge – es handelt sich um einen Heidespanner und einen Gitterspanner – sind Nachtfalter. Tagfalter habe ich zwar auch einige gesehen (Tagpfauenauge, Weißlinge, Aurorafalter), aber alle waren nur im Flug, so dass es unmöglich war, sie zu fotografieren. Bei dem Heidespanner handelt es sich, wie man leicht sieht, um ein Männchen, denn nur Männchen haben diese imposanten Antennen, die dazu dienen, Geruchsmoleküle aufzufangen und auf diese Weise Weibchen aufzuspüren.

Ja und dann habe ich noch zwei Stockenten im Flug fotografiert und einen Raben.

Und zum Abschluss des kleinen Tierfotospaziergangs gibt es noch ein Graureiher-Foto.

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