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Montag, 14. Oktober 2013

Von Graureihern und Romanen


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Tierfotos - Vögel - Graureiher im Flug

Von Graureihern und Romanen

Der Graureiher aus dem Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken ist uns ja bereits ans Herz gewachsen (siehe → Von Graureihern und Kameras).

Am Montag - 17. Juni 2013 - hat er mir mal wieder geduldig Modell gestanden und ich konnte ihn mal wieder im Flug fotografieren. Ein Teleobjektiv besitze ich leider immer noch nicht. Dafür muss ich noch ein Weilchen kräftig sparen und mich so lange mit dem 18mm-135mm-Objektiv begnügen.

Merkwürdigerweise kommt mir bei diesem Foto der folgende Satz in den Sinn: "Flieg, Fischchen, flieg!"

Dieser Satz stammt aus dem besten Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe, nämlich dem Roman "Das Meer in deinem Namen" von Patricia Koelle, der im April als Kindle-eBook und vor zwei Wochen auch als Taschenbuch erschienen ist. Wenn ich jemandem eine perfekte Urlaubslektüre empfehlen sollte, dann ist es dieser Mehr-als-400-Seiten-Roman.

Dass ich mit meinem Urteil nicht alleine dastehe, zeigen zum Beispiel die folgenden Rezensionen auf verschiedenen Wordpress-Blogs:
Rezension auf Kittys Bücherblog
Rezension auf dem Bücherstaub-Blog
Buchtipp auf dem lilakolumne-Blog
Buchtipp auf dem Webloggia-Blog

Ein Graureiher kommt übrigens in dem Roman nicht vor. Dafür spielt dort ein Kormoran eine wichtige Rolle. Im Deutsch-Französischen Garten sind gelegentlich auch Kormorane anzutreffen - und witzigerweise halten sie sich zumeist genau an der Stelle auf, an der auch der Graureiher am häufigsten zu sehen ist. Leider ist diese Stelle schwer einsehbar und durch Äste und Blattwerk verdeckt. Vom gegenüberliegenden Ufer aus ist die Sicht zwar frei, aber die Entfernung ist zu groß. Um Fotos aus dieser Distanz zu machen bräuchte man - schon wieder sind wir bei diesem Thema! - ein starkes Teleobjektiv.

Nun drücke ich die Daumen, dass "Das Meer in deinem Namen" das Publikum findet, das es verdient, und dass dieser wundervolle Roman ein Bestseller wird - sowohl das gedruckte Buch als auch die eBook-Version.

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P.S.: → ein Blog zu "Das Meer in deinem Namen"

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Stichwörter: Fotos, Bilder, Tiere, Tierfotos, Tierbilder, Vögel, Vogelfotos, Graureiher, Deutsch-Französischer Garten, Kameras, Teleobjektiv
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Freitag, 9. August 2013

Graureihertag


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Tierfotos - Vögel - Graureiher

Graureihertag

Heute - 02. Mai 2013 - war ich mal wieder zum Fotografieren auf der Sulzbachtalaue in Dudweiler. Die Sulzbachtalaue ist uns ja bereits auf dem Ehrenpreis-und-Gänseblümchen-Beitrag bekannt. Heute wollte ich mich ganz auf wildwachsende Frühlingsblüher konzentrieren. Mit schönen Tierfotos habe ich nicht gerechnet.

Bevor ich zum Sulzbach gehe, schaue ich stets erst mal am Teich im Wiesengrund vorbei. Dieser Teich ist in den letzten Jahren leider völlig heruntergekommen und bietet nur noch wenig Interessantes. Als ich mich näherte, ergriff ein Dutzend Frösche die Flucht. Dann erblickte ich eine Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), die ich auch fotografieren konnte. Das war „meine“ erste Libelle, die in diesem Jahr geschlüpft ist (die Winterlibellen, denen ich in diesem Jahr schon oft begegnet bin, sind bereits im vergangenen Jahr geschlüpft).

Nach ein paar Froschfotos begab ich mich zum Sulzbach und fotografierte einige Blüten.

Ich war noch gar nicht weit gekommen, als plötzlich unmittelbar neben mir ein großer Schatten auftauchte und lautlos davonflog. Es war mein Lieblingsvogel – der Graureiher. Er flog ziemlich tief über den Sulzbach in die Richtung, aus der ich gekommen war. Ich lief natürlich sofort zurück und sah ihn auch bald im Sulzbach stehen. Ich näherte mich, machte ein paar Fotos – er flog dreißig, vierzig Meter weiter – ich näherte mich, machte ein paar Fotos – er flog dreißig, vierzig Meter weiter – ich näherte mich, machte ein paar Fotos – … so ging es ein paarmal weiter. Nach einer guten Stunde verabschiedete ich mich von ihm, obgleich er immer noch im Sulzbach stand und am Uferrand nach Beute suchte. Er war übrigens sehr erfolgreich – ich habe etwa ein Dutzend Fotos, wo er gerade Beute im Schnabel hat.

Ich ging also weiter. Unterwegs sah ich mehrere Aurorafalter. Die waren aber offenbar auf Brautschau und flatterten nur durch die Gegend, ohne sich ein einziges Mal hinzusetzen. Keine Chance für ein Foto. Aus allernächster Nähe konnte ich einen Heidespanner und einen Gitterspanner fotografieren.

Als ich mich schließlich auf den Rückweg machte, traf ich den Reiher an der Stelle an, an der ich ihn verlassen hatte – und wieder machte er fette Beute und ich ein paar schöne Fotos.


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Stichwörter: Fotos, Tiere, Tierfotos, Graureiher, Reiherfotos, Schmetterlinge, Aurorafalter, Heidespanner, Gitterspanner, Libellen, Libellenfotos, Frühe Adonislibelle, Pyrrhosoma nymphula, Winterlibellen, Frosch, Frösche, Dudweiler, Sulzbachtalaue
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